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Gründung der Hansestadt Wismar

Im Jahre 1229 wurde die Stadt Wismar erstmals urkundlich erwähnt. Fürst Johann I. von Mecklenburg, der auf der Burg Mecklenburg residierte, überließ den Bürgern Wismars ein Stück Land zwischen dem späteren St.-Jakobs-Hospital und Wendorf. Die hier

Die ursprünglich eigenständigen Siedlungen rund um die St.-Marien-Kirche und die St.-Nikolai-Kirche wurden 1238 planmäßig zu einer Stadt vereinigt. Um dem unverminderten Zuzug von Kolonisten gerecht zu werden, kam ab 1250 die Neustadt rund um die St.-Georgen-Kirche hinzu.

Kurz darauf wird in Wismar das Lübische Stadtrecht eingeführt, welches im Jahre 1266 durch den Mecklenburgischen Fürsten Heinrich I. bestätigt wurde. Wismar errichtete eine massive Stadtmauer, die alle ehemaligen Siedlungen umschloss und deren Lage auch heute noch die Begrenzung der Altstadt darstellt.

Fürst Johann I. erkannte schon frühzeitig die wachsende Bedeutung Wismars und verlegte daraufhin bereits im Jahre 1257 seine Residenz von der Burg Mecklenburg auf den Weberkamp vor den Toren der Hansestadt. Bis 1358 behielt Wismar als einflussreichste Stadt des Fürstentums den Status als Residenzstadt des mecklenburgischen Fürsten.