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St.-Marien-Kirche

 

Sie wurde ebenso wie die St.-Georgen-Kirche als Hallenkirche mit Westturmanlage in den Jahren 1260 bis 1270 erbaut. Unter der Leitung von Baumeister Hans Grote wurde ab 1339 das alte Langhaus der Hallenkirche abgetragen und mit dem Neubau einer dreischiffigen Basilika nach dem Vorbild des französischen Kathedralbauschemas der Lübecker Marienkirche begonnen. Nach Vollendung der Arbeiten am Langhaus erfolgte die Aufstockung des Westturms der St.-Marien-Kirche um drei weitere Geschosse auf eine schwindelerregende Höhe von 80 Metern.

Mit seiner regelmäßigen Gliederung durch damals übliche Spitzbogenfenster und den vier geometrische gemusterten Schildgiebeln prägt der Westturm der St.-Marien-Kirche die Wismarer Altstadt wie kein anderes Bauwerk der Hansestadt.

Durch Bombadierungen im 2. Weltkrieg trug die Kirche schwere Schäden davon und die Gemeinde erhielt daraufhin 1951 die so genannte „Neue Kirche” als Notkirche, die aus Steinen des alten Pfarrhauses erbaut wurde. Die Neue Kirche war nur als Provisorium gedacht, bis die St.-Marien-Kirche wieder vollständig wiederaufgebaut sein würde.

Doch, obwohl keine unmittelbare Gefahr von dem historischen Bauwerk für Leib und Seele ausging, entschieden DDR-Funktionäre den Abriss der ehemaligen Ratskirche. Unter dem wütenden Protest zahlreicher Einwohner der Hansestadt Wismar wurde im Jahre 1960 das beschädigte Langhaus und der Chor der Kirche gesprengt.

Seit dem 13. April 2003 ist die St.-Marien-Kirche Teil der Dauerausstellung „Bauten der Macht - Wege zur Backsteingotik”.

Öffnungszeiten

Sonntag 09:00 - 17:00
Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00
Samstag 09:00 - 17:00

Lage & Anfahrt

St.-Marien-Kirchhof, 23966 Wismar

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